The End – 20/20

RSP - Reinhold Staden Photography - Frozen Moor Lake
Developing my personal style

Image 20/20 – The End

This image is the last image of my series: Develop my personal style

Did I find my personal style? I don’t know. The next post will summerize my thoughts and findings. Thanks for joining and supporting me on my long journey. I really enjoyed it.

The first 19 images are already published. If you are interested… please visit my blog to view the other images of my series. Thanks in advance!

14 thoughts on “The End – 20/20

  1. zum Bild:
    zuerst dachte ich, mal wieder ein schoener und ruhiger Einblick in deine Umgebung, obwohl, das Bild gar nicht so typisch fuer dich ist. – Die Spannung kam jedoch auf, als ich die gefrohrenen Risse im Eis gesehen habe. Sie wirken wie eine gestauchte Projektion in zwei Dimensionen des eigentlichen Bildes, die sich als eingener Layer in das Ursprungsbild integriert.

    zum Projekt
    ‘Developing my personal Style’: Du kennst meine Bewunderung und den Respekt vor deiner Arbeit. Waehrend des ganzen Projektes, ohne es mal geaeussert zu haben, hatte ich jedoch nicht immer Zugang zum Kern deiner Idee. Hatte ja auch mal fragen koennen. Ich meine, ueber all die Zeit, die ich dein Arbeiten verfolge, hat man langsame Schwenke und Aenderungen in Themenbereichen gesehen, die sehr schoen deinen inneren Antrieb und Motivation gezeigt haben. So wie im Grunde jeder von uns arbeitet. Nur war deine Arbeit aber nie eine unverstaendliche Abkehr von deinem gewohnten Umfeld, noch ein absichtlich herbeigefuehrter Stilbruch. Man kann an deiner Arbeiter immer die volle Konzentration auf diese, sowie auch deine komplette Identifikation waehrend des Prozesses sehen.

    Die Frage, die bei mir uebrig bleibt ist, ob du dir in einem Projekt ueber zwei Monate einen Neuen Stil ‘zulegen’ wolltest oder ueber diesen Zeitraum eine etwas andere Interpretation eines echten STADEN aufzeigen wolltest. Falls ja, WARUM? Verstehe mich bitte nicht falsch, aber du hast doch deinen Stil. Ich liebe es ja auch zu experimentieren und meinen gewohnten Pfad zu verlassen. Im ersten Viertel dieses Projektes, sehe ich einen noch konzentrierteren und intensiveren STADEN. Dann kommt ein Experiment mit einer Fotomontage, was sehr gut und erfrischend ist und danach ein grosser Teil mit selektiven Farben eigebettet in s/w. Diente das Projekt einer defininierten Spielwiese oder willst du wirklich einen neuen Stil finden?

    Ist die Motivation auch bedingt durch die Umgebung, die ja trotz ihrer faszinierenden Schoenheit eine gewisse Richtung vorgibt. Ich meine, knallharte STREET aus der Bronx geht da halt nicht so gut.

    Liebe Gruesse, mein Guter!
    Markus

    • Die Antwort ist einfach und doch komplex. Ich habe mir einen Ordner angelegt und meine “besten” 100 rein kopiert. Das war vor ein paar Monaten. Immer wenn ich danach ein anderes, “besseres” Bild aufnehmen wollte, musste ein anderes “schlechteres” gehen. Das ging so für ein paar Wochen. Ich hatte die 100 immer vor Augen. Ein Flickenteppich aus bunt, schwarz-weiß und monochrom. Jeder Flicken war OK… aber der Teppich machte keinen Sinn. Für mich. Für meinen Anspruch an mich und meine Arbeit. Ich bin immer noch an der Grundidee der Timeless Galleries. Eine Bilderwelt zu schaffen die Bestand hat. Und wenn es nur der Bestand in meinem Kopf ist. Ich habe mich parallel mit der Frage des persönlichen Stils beschäftigt. Erkennen Menschen meine Bilder. Wenn ja, woran? Ich habe mir diese Serie auferlegt. 1. um Spaß zu haben. 2. um mich einem Stil zu nähern. Der erste Punkt geklappt. Der zweite Punkt nicht. Noch nicht. Weiß nicht. Ich hatte / habe einfach keine Lust mehr alles auszuprobieren. Ich bin vor ein paar Tagen 63 geworden und sollte langsam mal zu einem Ergebnis kommen. Dann kam der Auftrag Pferde und Hunde zu fotografieren dazu. Nächste Woche habe ich mein erstes Shooting mit einem weiblichen und einem männlichen Model. Was die Sache nicht einfacher aber die Verdienstmöglichkeiten deutlich größer macht. Ich versuche noch eine Antwort für mich, Dich, die WordPress Community, der Welt zu finden. Habe gerade keine. Ich bin nur froh und stolz es versucht und zu Ende gebracht zu haben. Du siehst es bleibt spannend. Jetzt gehen Alexandra und ich erst mal ein Glas Wein in unserer Weinbar am See trinken. Vielleicht auch zwei. Liebe Grüße und lass es Dir gut gehen. Reinhold

      • Ich finde den Gedanken der Timeless Gallerie im Kopf zu haben sehr bereichernd, da er irgendwie einen fixen Rahmen schafft, der einen leiten kann. – Nachdem ich eine Top5 mal fuer mich gewaehlt hatte, wurde beim ergaenzen schnell eine Top100 draus, so wie bei dir. Da ich eine grosse Unordnung in der Ansammlung gesehen habe fing ich an sie zu sortieren, so als kleine Zaesur zu den Sachen, die ich bisher gemacht habe. Aus dem Sortieren wurden dann fuenf Themengebiete, aus denen ich aus Spass (Street bzw People) mal zwei Fotobuecher fuer mich gemacht habe, was den diese Themen eigentlich fuer mich bedeuten. Von jedem Buch gibt es drei Exemplare. Jeweils eins ist in Russland gelandet… ..u.a. in den Haenden eines Journalisten. Der war so angetan, dass ich vor drei Wochen hier eine Pressekonferenz gegeben habe (die er angeleiert hat). Witzig, jetzt stehe ich hier und muss mir schleunigst ueberlegen, wie ich die Dinger den verteiben kann. ..sorry, ich schweife ab.
        Ich glaube allerdings, dass es auch schwer ist, einen solch komplexen Prozess mal eben zu beschreiben. Vor allem, wenn man sich mittendrin befindet. Auf jeden Fall wuensche ich dir eine weiterhin spannende Reise und euch beiden Suessen gleich erstmal einen leckeren Wein. Oder zwei..
        Liebe Gruesse, Markus

      • Markus im Interview. Sehen oder lesen wollen. Ich. Fotobücher sind ne coole Sache. Hoffe Du kannst da Dein Werk weiter mit vorantreiben. Und die Timeless Galleries bleiben aktuell. Hab das Thema noch nicht ganz begraben.

  2. Reinhold, es war sehr interessant, diese 20 Aufnahmen zu verfolgen. Interessant auch, weil alle einerseits etwas (ver)eint und dabei erstaunlicherweise doch gleichzeitig kein durchgängig einheitliches Muster wiederkehrt.
    Mir gefallen die Aufnahmen, die partiell ein Braun- oder Goldton in der s/w-Version enthalten extrem gut. Lenken zum einen das Auge gezielt auf eine Stelle, ein Detail oder eben das Besondere des Bildes bzw. schaffen dadurch ein Highlight und sorgen für eine völlig andere Atmosphäre durch ihren sparsam vorhandenen und punktuell eingebrachten Farbanteil.
    In der Richtung würde ich nicht müde werden, mir mehr davon anzusehen …

    LG MIchèle

    • Michèle, vielen Dank für Deine “Begleitung” und Deinen motivierenden Kommentar. Hat viel Spaß gemacht. Aber… ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das mittel- und langfristig durchhalte. Die Einschränkungen die ich damit habe sind größer als ich angenommen habe. Ich werde nur noch einen Beitrag pro Woche abliefern können. Was generell nicht schlecht ist. In der Serie konnte ich auf mein “Archiv” zurückgreifen. Von nun an geht es um “neue” Kompositionen. Und die fallen nicht von den Bäumen. In den neue Bereichen “Pferde” und “Menschen” geht das eh nicht. Ich nehme mir mal eine Auszeit von ein paar Tagen und denke darüber nach. Liebe Grüsse. Reinhold

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s